Das Wichtigste auf einen Blick
- Den Versandtext im Checkout-Prozess bearbeitest du über Onlineshop > Themes > Sprachen bearbeiten.
- Der Text für deine Versandbedingungen befindet sich unter Einstellungen > Richtlinien.
- Die Namen der Versandtarife (was Kunden im Checkout sehen) werden unter Einstellungen > Versand und Zustellung festgelegt.
- Alle drei Bereiche erfüllen unterschiedliche Zwecke – achte darauf, den richtigen zu bearbeiten.
„Versand“-Texte bei Shopify befinden sich an drei verschiedenen Stellen. Wenn du weißt, welcher Bereich was bewirkt, sparst du viel Zeit, wenn du eine bestimmte Änderung vornehmen möchtest.
Warum du uns vertrauen kannst
Wir haben Hunderten von Shopify-Händlern dabei geholfen, ihre Versandinformationen einzurichten und anzupassen. Außerdem haben wir Fudge entwickelt – einen KI-Storefront-Editor mit einer 5,0-Bewertung im Shopify App Store.
Die drei Arten von Versandtexten in Shopify
1. Checkout-Versandlabels – der UI-Text im Checkout-Ablauf („Versandart“, „Versand auswählen“, „Voraussichtliche Lieferung“). Wird in der Sprachdatei bearbeitet.
2. Versandbedingungen – dein geschriebener Richtlinientext („Wir versenden innerhalb von 1-3 Werktagen…“). Wird unter Einstellungen > Richtlinien bearbeitet. Wird im Checkout und im Footer angezeigt.
3. Namen der Versandtarife – was Kunden bei der Auswahl einer Versandoption sehen („Standardversand“, „Express“, „Kostenloser Versand“). Wird unter Einstellungen > Versand und Zustellung bearbeitet.
So bearbeitest du Versand-Checkout-Labels
Dies sind die UI-Texte, die während der Checkout-Schritte erscheinen:
Verwandt: Edit Meta Descriptions in Shopify.
Verwandt: Add a Dynamic Free Shipping Bar in Shopify.
Verwandt: Translate Text Manually in Shopify.
Verwandt: Add Shipping Disclaimers in Shopify.
Schritt 1. Gehe zu Onlineshop > Themes > Sprachen bearbeiten.
Schritt 2. Suche im Suchfeld nach shipping oder Versand.
Schritt 3. Du siehst Texte wie:
- „Versandart“ (die Abschnittsüberschrift)
- „Weiter zur Zahlung“ (Button nach Auswahl des Versands)
- Label für „Voraussichtliche Lieferung“
- „Kostenlos“ (erscheint neben kostenlosen Versandtarifen)
Schritt 4. Bearbeite die Texte, die du aktualisieren möchtest.
Schritt 5. Speichern.
So bearbeitest du deine Shopify-Versandbedingungen
Deine Versandbedingungen sind ein Textdokument, das Shopify im Checkout und in deinem Footer verlinkt.
Schritt 1. Gehe zu den Einstellungen im Shopify-Adminbereich.
Schritt 2. Klicke auf Richtlinien.
Schritt 3. Suche Versandbedingungen und klicke auf Bearbeiten.
Schritt 4. Schreibe oder aktualisiere den Inhalt deiner Versandbedingungen. Behandle Themen wie: Bearbeitungszeiten, Versandmethoden, voraussichtliche Lieferung, internationaler Versand, Vorgehen bei Paketverlust.
Schritt 5. Speichern.
Die Richtlinie erscheint automatisch als Link in deinem Checkout-Footer („Versandbedingungen“) und kann in der Navigation deines Theme-Footers verlinkt werden.
So änderst du die Namen der Versandtarife
Die Namen, die Kunden bei der Auswahl einer Versandart im Checkout sehen („Standardversand“, „Express“, „Kostenloser Versand“), werden über Ihre Versandeinstellungen gesteuert.
Schritt 1. Gehen Sie zu Einstellungen > Versand und Zustellung.
Schritt 2. Unter Versand > Ihre Versandzonen > klicken Sie neben dem Tarif, den Sie umbenennen möchten, auf Tarif bearbeiten.
Schritt 3. Aktualisieren Sie das Feld Name des Tarifs. Dies ist genau das, was Kunden sehen werden.
Schritt 4. Speichern.
Beispiele für klare Tarifnamen:
- „Standardversand (3-5 Werktage)“
- „Expressversand (1-2 Werktage)“
- „Kostenloser Standardversand“
- „Lieferung am nächsten Tag“
Die Angabe der voraussichtlichen Lieferzeit im Tarifnamen reduziert Kundenservice-Anfragen dazu, wann Bestellungen ankommen.
Ähnlich: Meta-Beschreibungen in Shopify bearbeiten.
Ähnlich: Dynamische Free Shipping Bar in Shopify hinzufügen.
Versandinformationen auf Produktseiten hinzufügen
Vielen Shops hilft es, die voraussichtliche Lieferung oder Versandinformationen direkt auf der Produktseite anzuzeigen – bevor die Kunden den Checkout erreichen.
Optionen:
Theme-Editor-Block: Einige Themes haben einen Block für „Versandinfo“ oder „Lieferprognose“ für die Produktseite. Prüfe dies im Theme-Editor > Hauptprodukt-Bereich > Block hinzufügen.
Benutzerdefinierter Textblock: Füge manuell einen Rich-Text-Block mit deiner Versandnachricht hinzu. Weniger dynamisch, aber funktional.
Fudge: Für einen Bereich mit Versandinformationen, der dynamisch voraussichtliche Liefertermine oder Informationen zur Versandkostenfreigrenze anzeigt, beschreibe es einfach Fudge.
Beispiel: „Füge eine Zeile mit der Versandschätzung unter dem ‘In den Warenkorb’-Button auf allen Produktseiten hinzu. Zeige ‘Kostenloser Versand ab 50 €’ und ‘Voraussichtliche Lieferung: 3-5 Werktage’.“
Messaging für die Versandkostenfreigrenze
Eine starke Conversion-Taktik: den Kunden anzeigen, wie viel sie noch ausgeben müssen, um kostenlosen Versand zu erhalten. Das Ganze wird im Cart Drawer oder auf der Warenkorb-Seite platziert – nicht in den Versandeinstellungen im Checkout.
Für Hinweise zum kostenlosen Versand im Cart Drawer schau dir am besten den Ansatz von Fudge im Leitfaden zum Free-Shipping-Fortschrittsbalken an – das Prinzip ist dasselbe.
FAQ
Standardmäßig an drei Orten: verlinkt im Checkout-Footer („Versandrichtlinie“), erwähnt auf der Bestellbestätigungsseite und verfügbar, um aus der Footer-Navigation deines Themes verlinkt zu werden. Sie wird nicht automatisch auf Produktseiten angezeigt – du musst dort selbst einen Link hinzufügen, wenn du sie schon früher im Funnel sichtbar machen willst.
Nicht nativ über eine einzige Richtlinien-Seite (Policies). Wenn du Shopify Markets nutzt, kann jeder Markt zwar eine eigene Checkout-Sprache und eigene Tarife haben, aber der Text der Richtlinie selbst ist ein einzelnes Dokument. Um länderspezifische Texte zu haben, beschreibe Fudge einfach, was du möchtest („zeige auf der Versandseite je nach Markt des Besuchers einen unterschiedlichen Richtlinientext an“), und das Tool erstellt dir länderspezifische Liquid-Blöcke auf einer benutzerdefinierten /pages/shipping-Seite.
Drei häufige Ursachen: Du hast einen Tarif in einer Zone bearbeitet, die für deine Testadresse nicht gilt, dein Shop verwendet Drittanbieter-Apps für Tarife (wie Easyship oder Shippo) und der Name aus der App überschreibt deinen manuell eingegebenen Namen, oder du schaust dir einen gecachten Checkout an – öffne ein Inkognito-Fenster, um das Ganze nochmal zu testen.
Ja. „Standardversand (3–5 Werktage)“ reduziert Support-Anfragen und Kaufabbrüche messbar im Vergleich zu einem simplen „Standardversand“. Kunden wollen vor der Bezahlung wissen, wann sie die Bestellung erhalten. Wenn du das direkt im Tarifnamen angibst, baust du eine Hürde ab.
Nein. Die Richtlinie ist ein an den Kunden gerichtetes Dokument und kein Vertrag, der an spezifische Bestellungen gebunden ist. Für vergangene Bestellungen gilt das, was zum Zeitpunkt des Kaufs in der Richtlinie stand (sowie das Verbraucherrecht deines Landes). Zukünftigen Bestellungen wird der neue Text im Checkout angezeigt.