Das Wichtigste in Kürze
- Erstelle Metafeld-Definitionen unter Einstellungen > Benutzerdefinierte Daten > Produkte.
- Trage die Metafeld-Werte für jedes Produkt auf der Produkt-Editor-Seite ein (einfach nach unten scrollen).
- Zeige Metafelder auf der Seite über dynamische Quellen im Theme-Editor oder per Liquid-Code an.
- Metafelder sind ideal für strukturierte Daten: Inhaltsstoffe, Materialien, Zertifizierungen, Pflegehinweise.
Mit Produkt-Metafeldern kannst du Produkten benutzerdefinierte Daten hinzufügen, die über die Standardfelder von Shopify hinausgehen. Wenn du die Einrichtung in zwei Schritten erst einmal verstanden hast, sind sie eines der mächtigsten Tools im nativen Shopify-Toolkit.
Warum du uns vertrauen kannst
Wir haben bereits an der Produktdaten-Architektur für Hunderte von Shopify-Shops gearbeitet. Außerdem haben wir Fudge entwickelt – einen KI-Storefront-Editor mit einer Bewertung von 4.8 im Shopify App Store.
Was sind Shopify Produkt-Metafelder?
Metafelder (Metafields) sind benutzerdefinierte Datenfelder, die du definierst und an eine beliebige Shopify-Ressource (Produkte, Kategorien, Seiten, Kunden, Bestellungen usw.) anhängen kannst.
Beispiele für Produkt-Metafelder:
- Zutatenliste (für Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik)
- Materialzusammensetzung (für Kleidung)
- Pflegehinweise
- Zertifizierungen (Bio, Fairtrade, Vegan)
- Benutzerdefinierte Labels („Bestseller“, „Empfehlung des Teams“)
- Technische Daten (Leistung, Abmessungen, Kompatibilität)
Der Vorteil von Metafeldern gegenüber dem einfachen Einfügen dieser Inhalte in die Beschreibung: Die Daten sind strukturiert und konsistent. Du definierst das Feld einmal, füllst es pro Produkt aus und zeigst es an einer beliebigen Stelle auf der Seite an.
Mehr dazu: Eine Pflegeanleitungs-Seite in Shopify erstellen.
Mehr dazu: Strukturierte Daten in Shopify hinzufügen.
Mehr dazu: Deine Shopify-Produktseite anpassen.
Mehr dazu: Produkte in Shopify vergleichen.
Schritt 1 – Eine Metafeld-Definition erstellen
Schritt 1. Gehe zu den Einstellungen (unten links im Shopify Adminbereich).
Schritt 2. Klicke auf Benutzerdefinierte Daten.
Schritt 3. Klicke auf Produkte.
Schritt 4. Klicke auf Definition hinzufügen.
Schritt 5. Fülle Folgendes aus:
- Name – wie du es nennen möchtest (z. B. „Zutaten“)
- Namensraum und Schlüssel – ein maschinenlesbarer Identifier (z. B.
custom.ingredients). Shopify füllt dies vorab aus. - Typ – wähle den Datentyp. Häufige Optionen: Einzeiliger Text, Mehrzeiliger Text, Rich Text, Werteliste.
Schritt 6. Klicke auf Speichern.
Schritt 2 – Den Metafeld-Wert pro Produkt ausfüllen
Schritt 1. Gehe zu Produkte und öffne ein beliebiges Produkt.
Schritt 2. Scrolle im Produkt-Editor nach ganz unten. Dort siehst du einen Abschnitt mit dem Namen deines Metafelds (z. B. „Inhaltsstoffe“).
Schritt 3. Klicke in das Feld und füge deinen Inhalt hinzu.
Schritt 4. Speichere das Produkt.
Wiederhole dies für jedes Produkt, bei dem das Feld ausgefüllt werden muss.
Schritt 3 – Das Metafeld auf der Produktseite anzeigen
Du hast das Feld definiert und ausgefüllt. Jetzt musst du es den Kunden zeigen.
Option A – Theme Editor (ohne Code)
Schritt 1. Gehe zu Onlineshop > Themes > Anpassen.
Schritt 2. Navigiere zu einer Produktseite.
Schritt 3. Klicke im Abschnitt „Produktinformationen“ auf Block hinzufügen oder wähle einen Textblock aus.
Schritt 4. Suche in den Block-Einstellungen nach der Option Dynamische Quelle (ein kleines Datenbank-Icon). Klicke darauf und wähle dein Metafeld aus der Liste aus.
Schritt 5. Speichere. Der Block zieht nun für jedes Produkt den Inhalt aus dem Metafeld.
Dies funktioniert gut für Themes, die dynamische Quellen in Produktseiten-Blöcken unterstützen.
Option B – Liquid-Code
Wenn dein Theme die Option für dynamische Quellen nicht anzeigt, kannst du das Metafield in Liquid ausgeben:
{{ product.metafields.custom.ingredients }}
Füge dies im Produktseiten-Template oder in einer Section hinzu. Wenn du dich beim Bearbeiten von Liquid nicht wohl fühlst, beschreibe Fudge einfach, was du möchtest, und es wird die Ausgabe für dich hinzufügen.
Passend dazu: Benutzerdefinierten Text zu einer Shopify-Kategorieseite hinzufügen.
Nützliche Metafeld-Typen und wann man sie verwendet
| Typ | Anwendungsfall |
|---|---|
| Einzeiliger Text | Kurze Labels, Zertifizierungen, Einzelwerte |
| Mehrzeiliger Text | Längere Beschreibungen, Pflegehinweise |
| Rich Text | Formatierte Inhalte mit Fettgedrucktem, Listen, Links |
| Liste von einzeiligen Texten | Mehrere Werte (z. B. eine Zutatenliste) |
| Zahl | Abmessungen, Gewichte, Spezifikationen |
| URL | Link zu einem Dokument, einem Video oder einer externen Ressource |
Metafelder vs. Produktbeschreibung
Beide speichern Inhalte über ein Produkt, erfüllen aber unterschiedliche Zwecke.
Beschreibung: Freitext, der für den Käufer bestimmt ist. Ein Feld pro Produkt.
Metafelder: Strukturierte, typisierte Daten. Mehrere Felder pro Produkt. Jedes Feld hat ein definiertes Format und kann im gesamten Katalog einheitlich abgefragt, gefiltert oder angezeigt werden.
Nutze Beschreibungen für erzählende Inhalte. Nutze Metafelder für strukturierte Daten, die du einheitlich anzeigen möchtest.
FAQ
Ja – der Produkt-CSV-Import von Shopify unterstützt Metafeld-Spalten. Füge eine Spaltenüberschrift im Format Metafield: namespace.key [type] hinzu und trage die Werte pro Produkt ein. Apps wie Matrixify und Bulk Edit unterstützen ebenfalls den CSV-Import von Metafeldern für Nicht-Entwickler.
Ein Metafeld ist eine einzelne benutzerdefinierte Information, die an eine bestimmte Ressource angehängt ist (z. B. die Zutatenliste eines einzelnen Produkts). Ein Metaobjekt ist ein wiederverwendbarer strukturierter Datensatz – wie eine Entität für „Marke“ oder „Autor“ –, auf den mehrere Produkte verweisen können. Nutze Metafelder für produktspezifische Daten und Metaobjekte für gemeinsam genutzte Datensätze.
Ja – Varianten unterstützen Metafelder genauso wie Produkte. Gehe zu Einstellungen → Benutzerdefinierte Daten → Produkte → klicke auf den Tab „Variante“, um Metafeld-Definitionen auf Variantenebene hinzuzufügen. Das ist praktisch für variantenspezifische Pflegehinweise, Passform-Notizen oder Garantiebedingungen.
Nein, solange sie vernünftig genutzt werden. Metafelder sind lediglich zusätzliche Datenbankfelder, die zusammen mit dem Produkt abgerufen werden – die Leistung wird dadurch kaum beeinflusst. Langsamkeit kann auftreten, wenn viele Metafelder in einer Schleife mit Bild-Rendering-Filtern geladen werden. In diesem Fall solltest du den Liquid-Output optimieren, nicht die Metafeld-Definitionen.
Ja – Metafelder können strukturierte JSON-LD-Daten füllen. Gib spezifische Metafelder (Material, Farbe, Zutat) in deinem Produkt-Schema aus, um Google umfangreichere Produktattribute zu liefern. Beschreibe Fudge einfach, was du möchtest („Füge die Metafelder 'Material' und 'Herkunft' in das Produkt-Schema ein“) und es bearbeitet den Schema-Block direkt. Dies kann zu verbesserten Suchergebnissen führen, z. B. durch die Anzeige von Zutatenlisten oder Materialdetails in Shopping-Einträgen.