Wichtigste Erkenntnisse
- Produkt-Tags können als Labels fungieren, wenn dein Theme deren Anzeige auf Produktseiten unterstützt.
- Metafields bieten sauberere, strukturierte Label-Daten, die über dynamische Quellen im Theme-Editor angezeigt werden können.
- Für individuell platzierte und gestaltete Labels (z. B. „Vegan“, „Handgemacht“ mit Icons) nutze Fudge.
- Labels stärken das Vertrauen und helfen Käufern, Produkte nach Eigenschaften zu filtern, die ihnen wichtig sind.
Individuelle Labels geben Käufern auf einen Blick sofortigen Kontext – „Vegan“, „Handgemacht“, „Versand heute“, „Limitierte Auflage“. Sie fungieren als kleine Vertrauenssignale und als Unterscheidungsmerkmale für Produkte auf vollen Kategorie-Seiten.
Warum Sie uns vertrauen können
Wir haben bereits mit Hunderten von Shopify-Händlern an Produktseiten und Conversion-Elementen gearbeitet. Außerdem haben wir Fudge entwickelt – einen KI-Storefront-Editor mit einer Bewertung von 4.8 im Shopify App Store.
Methode 1 – Produkt-Tags als Labels
Die einfachste Methode. Füge einem Produkt einen Tag hinzu, und Shopify (oder dein Theme) kann diesen visuell anzeigen.
Schritt 1. Öffne das Produkt im Admin-Bereich.
Schritt 2. Suche das Feld Tags in der rechten Seitenleiste.
Schritt 3. Füge deinen Label-Tag hinzu (z. B. „vegan“, „handmade“, „limited“).
Schritt 4. Speichern.
Schritt 5. Sieh dir die Produktseite an. Prüfe, ob dein Theme Tags an einer sichtbaren Stelle anzeigt.
Viele Themes zeigen Tags als anklickbare Pills oder Labels irgendwo auf der Produktseite oder in den Collection-Grid-Cards an. Wenn dein Theme das tut, ist Tagging alles, was du brauchst.
Passend dazu: So fügen Sie ein Hover-Bild zu Shopify-Produktkarten hinzu (2026).
Passend dazu: So fügst du benutzerdefinierte Liquid-Logik in Shopify hinzu (2026).
Passend dazu: So passen Sie Ihre Shopify-Produktseite an (2026).
Einschränkung: Das Erscheinungsbild wird vollständig vom Theme gesteuert. Du kannst die Position, die Farbe oder das Erscheinen eines Icons neben dem Label-Text nicht einfach kontrollieren.
So fügen Sie Tags zu Shopify-Produktseiten hinzu
Tags erscheinen je nach Theme an verschiedenen Stellen:
- Auf der Produktseite, meist unter dem Titel oder unter der Beschreibung
- Auf Kachel-Karten in Kollektionen, oft über das Produktbild gelegt
- In Suchergebnissen und Filter-Seitenleisten
Zum Testen: Fügen Sie einen Tag hinzu, speichern Sie und besuchen Sie die Produktseite sowie eine Kollektion, die das Produkt enthält. Suchen Sie nach dem Tag. Wenn er erscheint, merken Sie sich die Position – das ist das, was Ihr Theme nativ rendert.
Methode 2 – Produkt-Metafelder für strukturierte Labels
Für Labels, die über viele Produkte hinweg konsistent und strukturiert sein müssen, sind Metafelder die bessere Wahl.
Schritt 1. Gehe zu Einstellungen > Benutzerdefinierte Daten > Produkte > Definition hinzufügen.
Schritt 2. Erstelle eine Definition für jeden Label-Typ oder nutze ein einzelnes „Labels“-Feld, das eine Liste von Werten akzeptiert.
Zum Beispiel:
- Name: „Produktattribute“
- Typ: Liste einzeiliger Texte
- Werte: „Vegan“, „Handgemacht“, „Bio“
Schritt 3. Öffne jedes Produkt, scrolle zum Metafelder-Bereich und wähle die passenden Labels aus.
Schritt 4. Füge im Theme-Editor einen Block zur Produktseite hinzu und verknüpfe ihn über die dynamische Quellenoption mit diesem Metafeld.
Dadurch erhältst du strukturierte Daten, die im gesamten Katalog in einem einheitlichen Format angezeigt werden können.
Passend dazu: Metafelder zu Shopify-Produkten hinzufügen.
Passend dazu: Strukturierte Daten in Shopify hinzufügen.
Methode 3 – Individuell gestaltete Labels mit Fudge
Wenn Sie Labels an einer bestimmten Position, mit Icons oder in einem speziellen visuellen Stil benötigen, den Ihr Theme nativ nicht unterstützt, kann Fudge dies für Sie bauen.
Beispiel-Prompts:
-
„Füge kleine pillenförmige Labels unter dem Produkttitel für alle Attribute im Produkt-Metafeld ‘attributes’ hinzu. Gestalte sie mit einem hellgrünen Hintergrund und einem kleinen Blatt-Icon für ‘Vegan’ und einem dunkelgrauen Hintergrund für ‘Limitiert’.“
-
„Zeige ‘Handgemacht in Deutschland’ als Textlabel mit einem kleinen Flaggen-Icon an, positioniert unter dem Preis auf der Produktseite, für Produkte mit dem Tag ‘handmade-de’.“
Fudge generiert den Liquid-Code als Entwurf. Sie prüfen ihn und veröffentlichen ihn, sobald alles passt.
Gute Label-Beispiele für verschiedene Shop-Typen
Beauty und Hautpflege: Vegan, Tierversuchsfrei, Parfümfrei, Dermatologisch getestet, Parabenfrei
Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel: Bio, Glutenfrei, Ohne Gentechnik, Keto-freundlich, Milchfrei
Bekleidung: Handgemacht, Fair Trade, Recycelte Materialien, Limitierte Auflage, Vorbestellung
Haushaltswaren: Hergestellt in Deutschland, Nachhaltig, 1% For the Planet, B-Corp
Labels vs. Badges – was ist der Unterschied?
Funktional ähnlich. Der Unterschied ist optisch:
- Badges werden über Produktbilder gelegt – klein, kontrastreich, in einer Ecke platziert.
- Labels erscheinen unter Titeln oder Preisen als Text- oder Pill-Elemente – weniger aufdringlich, eher informativ.
Beide signalisieren Produkteigenschaften. Verwende Badges für Dringlichkeit oder Statussignale. Verwende Labels für sachliche Produkteigenschaften.
FAQ
Metafelder, wenn die Labels strukturiert und über viele Produkte hinweg einheitlich sind (Vegan, Bio, Made in Germany). Tags, wenn Labels eher lose und spontan sind oder vom bestehenden Badge-System deines Themes genutzt werden. Tags sind einfacher hinzuzufügen, aber später schwerer abzufragen; Metafelder bedeuten mehr Einrichtungsaufwand, sind aber bei großen Katalogen sauberer.
Nicht standardmäßig in der Tag-Anzeige des Theme-Editors – für Icons ist Code nötig. Entweder du bettest basierend auf dem Metafeld-Wert ein SVG-Icon in den Liquid-Code deiner Produktkarte ein, oder du nutzt ein Tool wie Fudge, um die Sektion mit Icons zu generieren. Auch Apps wie Smart Product Filter and Search unterstützen Icon-Labels.
Die meisten Themes zeigen Tags standardmäßig irgendwo an, aber einige blenden sie komplett aus. Prüfe im Theme-Editor → Einstellungen der Produkt-Sektion, ob es einen Schalter für "Tags anzeigen" (Show tags) gibt. Wenn nicht, rendert das Theme Tags nur in der Kategorieansicht oder gar nicht – dann brauchst du eine Code-Änderung, um sie auf der Produktseite anzuzeigen.
Maximal drei bis fünf. Mehr als fünf wirken visuell unruhig und verwässern die Aussage. Wähle die Labels, die das Produkt wirklich abheben oder häufige Käuferfragen beantworten – "Vegan, Tierversuchsfrei, Parfümfrei" schlägt eine Reihe von 12 kleinen Icons.
Indirekt. Die Labels selbst verbessern das Ranking nicht direkt, können es aber unterstützen: Strukturierte Metafelder können das JSON-LD-Produktschema füllen (additionalProperty, material), wodurch dein Produkt in umfangreicheren Google-Produktergebnissen (Rich Snippets) sichtbar wird. Erwarte nicht, dass Tag-basierte Labels SEO helfen; Metafeld-basierte können das hingegen schon.